„Voll Power in die Steiermark“

„Von Eisenstadt bis nach Graz brauchten wir geschlagene 2 ½ Stunden. Angegeben waren laut Navi knappe zwei Stunden, allerdings hatte das smarte Gerät bei der Wegesdauer wohl vergessen die Kinder zu berechnen, samt den damit einhergehenden „Zwangspausen“ a la: „Ich muss auf Klo!“, „Mir ist schlecht!“, „Ich habe Hunger/Durst/meinen Kopf bei der letzten Raststätte verloren“. Da waren wir mit 2 ½ Stunden noch echt gut davon gekommen. 

In Graz ging‘s dann natürlich zum berühmten Grazer Uhrturm und auf die urigen Straßen in der Altstadt. Und weil der Wettergott es gut mit uns meinte, genehmigte sich die ganze Familie noch ein Eis. Ein großes Dankeschön an der Stelle nochmal an das wirklich kinderliebe Personal bei „Temmel Eis“. 

So frisch gestärkt ging es dann weiter nach Gamlitz, entlang der südsteirischen Weinstraße. Eigentlich war geplant, weiter nach Kärnten zu fahren, allerdings entschieden wir uns spontan um: Es gab einfach zuviel zu entdecken und zu sehen, als dass wir einfach durch Gamlitz durch fahren konnten. Und so strandeten wir abends im Grünen, unweit von einem der vielen Gamlitzer Landschaftsteiche. Die Kinder waren müde von den vielen Eindrücken und kletterten, für ihre Verhältnisse recht früh, ins Dachzelt und schliefen. Derweil saß ich mit meiner Frau auf Klappstühlen unten am Teich und plante die weitere Route für den nächsten Tag. Einmal mehr war ich froh, dass wir mit dem Dachzelt so einen treuen Begleiter auf unseren zahlreichen Autofahrten hatten, der es uns erlaubte zu bleiben wo wir wollten und eben erst mal am nächsten Tag weiter zu fahren. Zumal sich zu viert auch nicht mal schnell ein Hotel- oder Pensionszimmer finden lässt. Brauchen wir auch nicht, denn wir haben unsere eigene kleine Familienpension stets auf dem Autodach dabei 😉

Andreas, 38 Jahre

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